Audio Interface: Unterschied zwischen den Versionen

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Um verschiedene Speaker-Setups schnell umschalten zu können, stehen im Interface diverse Presets zur Verfügung. So kann flexibel zwischen den Main Speakers, dem 8-Speaker System und den Headphone Preamps umgeschaltet werden. Ferner kann ein Betrieb mit Computer (ohne Direct Monitoring über das Interface), sowie ohne Computer (bei dem das Direct Monitoring die Inputs der Interface auf das entsprechende Speaker System routet) gewählt werden. Die folgenden Presets sind programmiert:
Um verschiedene Speaker-Setups schnell umschalten zu können, stehen im Interface diverse Presets zur Verfügung. So kann flexibel zwischen den Main Speakers, dem 8-Speaker System und den Headphone Preamps umgeschaltet werden. Ferner kann ein Betrieb mit Computer (ohne Direct Monitoring über das Interface), sowie ohne Computer (bei dem das Direct Monitoring die Inputs der Interface auf das entsprechende Speaker System routet) gewählt werden. Die folgenden Presets sind programmiert:


#Stereo_Basic_2-1-1_V1
#Stereo Basic mit Sub
#Multichannel_8-2-1_V1
#Standalone HW Mixer
Mit dem grossen Knopf kann die Lautstärke geregelt werden. Der Knopf kann ferner geklickt werden, um das Signal stummzuschalten - was zum Beispiel bei plötzlichen unerwarteten lauten Tönen hilfreich sein kann.
Mit dem grossen Knopf kann die Lautstärke geregelt werden. Der Knopf kann ferner geklickt werden, um das Signal stummzuschalten - was zum Beispiel bei plötzlichen unerwarteten lauten Tönen hilfreich sein kann.


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In diesem Fenster können die Inputs bestimmten Outputs zugewiesen werden, in dem eines der Felder der oberen hälfte des Tabs, ein Input, mit Drag-and-drop auf eines der Felder der unteren Hälfte, auf ein Output gezogen wird. Der Output nimmt dann die Farbe der Kategorie des Inputs an, welcher darauf gezogen wurde. Die Line In 1-32 sind blau, die DAW out 1-64 grün und so weiter. Wenn also unten bei Line out 1-32 die ersten zwei Felder grün sind heisst das, dass dort Audio aus der DAW hingeschickt wird. Die einzelnen Felder können umbenennt werden, indem auf das Feld doppelgeklickt wird.  
In diesem Fenster können die Inputs bestimmten Outputs zugewiesen werden, in dem eines der Felder der oberen hälfte des Tabs, ein Input, mit Drag-and-drop auf eines der Felder der unteren Hälfte, auf ein Output gezogen wird. Der Output nimmt dann die Farbe der Kategorie des Inputs an, welcher darauf gezogen wurde. Die Line In 1-32 sind blau, die DAW out 1-64 grün und so weiter. Wenn also unten bei Line out 1-32 die ersten zwei Felder grün sind heisst das, dass dort Audio aus der DAW hingeschickt wird. Die einzelnen Felder können umbenennt werden, indem auf das Feld doppelgeklickt wird.  


Beim Routing macht es sinn, einem Benennungsschema zu folgen, da es schnell komplex und unübersichtlich werden kann. Das Routing in den CB-Lab Standartpresets ist nach dem folgenden Schema benannt:  
Beim Routing macht es Sinn, einem Benennungsschema zu folgen, da es schnell komplex und unübersichtlich werden kann. Das Routing in den CB-Lab Standardpresets ist nach dem folgenden Schema benannt:  


Die erste Nummer weist auf die Nummer des Kanals. Bei den Inputs ist der Kanal entweder ein Jack Input auf dem Rack ("Line In 1-16") oder ein Mikrofon Input auf dem Rack ("Mic Pre In 1-8") oder ein Kanal aus der DAW (Nummer vom Outputkanal in der DAW stimmt der Nummer im Control Panel überein). Die zweite Nummer ist rein für Unterscheidungszwecke da, sie ist aber sinnvoll beim benennen der Mikrofone.
Die erste Nummer weist auf die Nummer des Kanals. Bei den Inputs ist der Kanal entweder ein Jack Input auf dem Rack ("Line In 1-16") oder ein Mikrofon Input auf dem Rack ("Mic Pre In 1-8") oder ein Kanal aus der DAW (Nummer vom Outputkanal in der DAW stimmt der Nummer im Control Panel überein). Die zweite Nummer ist rein für Unterscheidungszwecke da, sie ist aber sinnvoll beim benennen der Mikrofone.
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Im Preset "Stereo_Basic_2-1-1_V1" sind bestimmte Verbindungen hergestellt, während andere nicht hergestellt wurden. In der Abbildung unten werden die Verbindungen zwischen den Outputs in der DAW und den physischen Line Outputs in einer Matrixansicht dargestellt. Kanal 1 der DAW (links, benannt "1 Main L") geht auf den Line Output 1 (oben, benannt "1"), welcher im Rack direkt mit den Grossen Lautsprechern verbunden ist. Gleichzeitig wird der selbe Kanal aus der DAW auch an die Monitorausgänge an der Rückseite des Interfaces geschickt. Dasselbe für den Kanal 2. Die Kanäle 3-10 sind in diesem Preset nicht verbunden. Kanal 11 aus der DAW (benannt "11 Sub" ist mit dem elften physischen output aus dem Interface verbunden.  
Im Preset "Stereo_Basic_2-1-1_V1" sind bestimmte Verbindungen hergestellt, während andere nicht hergestellt wurden. In der Abbildung unten werden die Verbindungen zwischen den Outputs in der DAW und den physischen Line Outputs in einer Matrixansicht dargestellt. Kanal 1 der DAW (links, benannt "1 Main L") geht auf den Line Output 1 (oben, benannt "1"), welcher im Rack direkt mit den Grossen Lautsprechern verbunden ist. Gleichzeitig wird der selbe Kanal aus der DAW auch an die Monitorausgänge an der Rückseite des Interfaces geschickt. Dasselbe für den Kanal 2. Die Kanäle 3-10 sind in diesem Preset nicht verbunden. Kanal 11 aus der DAW (benannt "11 Sub" ist mit dem elften physischen output aus dem Interface verbunden.  
[[Datei:Routingmatrix DAW Out Line Out.png|ohne|mini|791x791px|Matrixdarstellung der Verbindungen zwischen den DAW Outputs und den physischen Line Outputs am Interface.]]
[[Datei:Routingmatrix DAW Out Line Out.png|ohne|mini|791x791px|Matrixdarstellung der Verbindungen zwischen den DAW Outputs und den physischen Line Outputs am Interface.]]


====Stereo_basic_mit_Sub====
====Stereo_basic_mit_Sub====
Gleich wie Stereo Basic 2-1-1 mit dem Unterschied, dass das Stereosignal als Mix auch direkt auf den Sub gelegt wird.
Gleich wie Stereo Basic 2-1-1 mit dem Unterschied, dass das Stereosignal als Mix auch direkt auf den Sub gelegt wird. Der Sub muss also nicht mehr separat angesteuert werden.


Der DAW Kanal 11 geht auch weiterhin auf den Sub. Das heisst, man kann theoretisch in der DAW das Bass Management machen und die Höhen/Mitten auf <code>1/2</code> ausgeben und den Bass/Tiefbass auf <code>11</code>
Der DAW Kanal 11 geht auch weiterhin auf den Sub. Das heisst, man kann theoretisch in der DAW das Bass Management machen und die Höhen/Mitten/Bass auf <code>1/2</code> ausgeben und den Bass/Tiefbass auf <code>11</code>
[[Datei:DAW mit Sub Preset Diagram.png|ohne|mini|DAW mit Sub Preset Diagram]]
[[Datei:DAW mit Sub Preset Diagram.png|ohne|mini|DAW mit Sub Preset Diagram]]


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#Konfiguration '''2.1''' wählen.
#Konfiguration '''2.1''' wählen.
#*Bestätigen, dass keiner der Lautsprecher auf BYPASS ist.
#*Bestätigen, dass keiner der Lautsprecher auf BYPASS ist.
#* Hier siehst du an den nummern, welche auf den Rechtecken (Lautsprecher) stehen, auf welche Kanäle des SURROUND OUT die Signale geschikt werden. Bei der Konfiguration 2.1 ist also der LFE dann auf Kanal 3 des SURROUND OUT. Bei anderen Konfigurationen mit mehr Lautsprechern ist der LFE dann auf einem anderen Kanal.
#* Hier siehst du an den nummern, welche auf den Rechtecken (Lautsprecher) stehen, auf welche Kanäle des SURROUND OUT die Signale geschickt werden. Bei der Konfiguration 2.1 ist also der LFE dann auf Kanal 3 des SURROUND OUT. Bei anderen Konfigurationen mit mehr Lautsprechern ist der LFE dann auf einem anderen Kanal.
#Zurück in den '''"ROUTING"''' '''Tab'''
#Zurück in den '''"ROUTING"''' '''Tab'''
# Bei den '''Inputs''' (obere Hälfte) ganz nach <u>unten</u> scrollen. Dort findest du die Zeile '''"SURROUND OUT"''', mit den Zahlen 1-16 (die Farbe hellgrün indiziert, dass es die DAW ausgänge sind).
# Bei den '''Inputs''' (obere Hälfte) ganz nach <u>unten</u> scrollen. Dort findest du die Zeile '''"SURROUND OUT"''', mit den Zahlen 1-16 (die Farbe hellgrün indiziert, dass es die DAW ausgänge sind).
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====Mute====
====Mute====


Der wenn man den Kopf drückt stattdreht, dann schaltet er zwischen Mute und nicht-Mute um, was manchmal ungewollt passiert. Einfach nochmals drücken.
Der wenn man den Kopf drückt statt dreht, dann schaltet er zwischen Mute und nicht-Mute um, was manchmal ungewollt passiert. Einfach nochmals drücken.


====Funktionsmodus falsch====
====Funktionsmodus falsch====
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====Interface Routing hat kein Surround, aber Knopf im Surround Modus ====
====Interface Routing hat kein Surround, aber Knopf im Surround Modus ====
Ein weiterer Grund könnte sein, dass der Knopf auf Regelung des Surroundlevels steht, aber im aktuell eingestellten Routing das Audio nicht durch's Surround geht. Dann muss der Funktionsmodus des Knopfes auf "Line Level" umgestellt werden oder ein Routing mit Surround geladen werden fals gewünscht.
Ein weiterer Grund könnte sein, dass der Knopf auf Regelung des Surroundlevels steht, aber im aktuell eingestellten Routing das Audio nicht durch's Surround geht. Dann muss der Funktionsmodus des Knopfes auf "Line Level" umgestellt werden oder ein Routing mit Surround geladen werden falls gewünscht.


=== Device failed to engage safety mechanisms===
=== "Device failed to engage safety mechanisms"===


Wenn die Meldung "Device failed to engage safety mechanisms" beim Laden einer Session kommt, dann hilft meistens ein [https://support.antelopeaudio.com/en/support/solutions/articles/42000098228-complete-factory-reset-guide|Factory-Reset des Audio Interfaces]:
Wenn die Meldung "Device failed to engage safety mechanisms" beim Laden einer Session kommt, dann hilft meistens ein Factory Reset [https://support.antelopeaudio.com/en/support/solutions/articles/42000098228-complete-factory-reset-guide|Factory-Reset des Audio Interfaces]:


<pre>
<pre>
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   * Scroll through the options with the rotary knob until you see the "Factory reset" option
   * Scroll through the options with the rotary knob until you see the "Factory reset" option
   * Press in the rotary knob to select
   * Press in the rotary knob to select
</pre>
</pre>Das Reset sollte die HW Sessions belassen, das Preset 1 kann also wie gewohnt geladen werden. Wenn das nicht geht, dass die Preset aus den Preset-File auf dem Mac wieder herstellen.


==Quick start==
==Quick start==
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Im Interface ist ein Standard DAW Preset gespeichert, dass auch ohne den Launcher abgerufen werden kann. Dazu am Interface vorne den linken der zwei schwarzen Knöpfe auf der rechten Seite drücken. Es sollte dann daneben eine weisse '''<code>1</code>''' aufleuchten. Es ist trotzdem nötig auf dem angeschlossenen Laptop oder PC die Treiber für das Interface zu installieren.
Im Interface ist ein Standard DAW Preset gespeichert, dass auch ohne den Launcher abgerufen werden kann. Dazu am Interface vorne den linken der zwei schwarzen Knöpfe auf der rechten Seite drücken. Es sollte dann daneben eine weisse '''<code>1</code>''' aufleuchten. Es ist trotzdem nötig auf dem angeschlossenen Laptop oder PC die Treiber für das Interface zu installieren.


===Standalone Mixer Preset (DJ, HW Jam, eigenes Audiointerface etc)===
===Standalone Mixer Preset (DJ, HW Jam, eigenes Audiointerface, etc)===
[[Datei:Standalone Mix Preset.png|mini]]
[[Datei:Standalone Mix Preset.png|mini]]
Mit diesem Preset kann das Interface als standalone HW Mixer benutzt werden. Das heisst, dass weder der Mac noch ein Laptop angeschlossen sein muss um audio vom Interface auf die Lautsprecher zu bringen. Dazu am Interface vorne den rechten der zwei schwarzen Knöpfe auf der rechten Seite drücken. Es sollte dann daneben eine weisse '''<code>2</code>''' aufleuchten.
Mit diesem Preset kann das Interface als Standalone HW Mixer ''ohne Hilfe einer DAW'' benutzt werden. Das heisst, dass weder der Mac noch ein Laptop angeschlossen sein muss um Audio vom Interface auf die Lautsprecher zu bringen. Dazu am Interface vorne den rechten der zwei schwarzen Knöpfe auf der rechten Seite drücken. Es sollte dann daneben eine weisse '''<code>2</code>''' aufleuchten.


In diesem Modus sind alle Eingänge am Interface zusammengemischt und werden auf alle Lautsprecher und den Sub ausgegeben. Auch die Eingänge der Mikrofon und Instrumenten Preamps werden dazu gemischt. Da der Sound auf alle Lautsprecher geht musst Du entsprechend die Lautsprecher ausschalten, von denen Du keinen Sound haben moechtest.
In diesem Modus sind alle Eingänge am Interface zusammengemischt und werden auf alle Lautsprecher und den Sub ausgegeben. Auch die Eingänge der Mikrofon und Instrumenten Preamps werden dazu gemischt. Da der Sound auf alle Lautsprecher geht musst Du entsprechend diejenigen Lautsprecher ausschalten, von denen Du keinen Sound haben möchtest.


Sollte zusätzlich eine DAW angeschlossen sein lassen sich dort die Kanäle (1-24) einzeln sowie der Mix aufnehmen.
Sollte zusätzlich eine DAW angeschlossen sein lassen sich dort die Kanäle (1-24) einzeln sowie der Mix aufnehmen.
laborantix
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